Spielregeln der Trading Masters 2017/18

Bevor das Börsenspiel beginnt, hat jeder Teilnehmer bis zum 08. November 2017 die Möglichkeit, sich in einem freiwilligen „Trainingslager“ mit dem Spiel, der Plattform, den Produkten und den Orderarten vertraut zu machen und grundlegende Börsenkenntnisse zu erwerben. Das Trainingslager findet online unter www.tradingmasters.de statt.

Jede/-r Teilnehmer /-in erhält ein virtuelles Depot mit einem Startguthaben von 25.000 Euro. Sollte der Teilnehmer beim Testen sein Startkapital aufbrauchen,  kann er das Konto während dieser Zeit per Knopfdruck auf das Startguthaben von 25.000 Euro zurücksetzen. Diese Funktion steht ausschließlich während des Trainingslagers zur Verfügung.

Erzielte Gewinne oder Verluste während des Trainingslagers werden weder angerechnet noch dokumentiert, da das Trainingslager lediglich zur Vorbereitung des eigentlichen Börsenspiels dient.

Darüber hinaus stehen bereits im Trainingslager Webinare zu den Grundlagen des Börsenhandels zur Verfügung sowie Wissensartikel, die für jeden Börsenneuling von großer Hilfe sein können.

Eine Anmeldung zu den Trading Masters 2017/18 ist während der Spielphasen jederzeit möglich. Für die Chance auf einen Hauptpreis ist der Anmeldeschluss jedoch der 15. Dezember 2017 um 22 Uhr. Wer sich danach anmeldet, hat Zugang zur Akademie und allen Webinaren sowie die Chance auf einzelne Phasengewinne. Auch steht jedem ein virtuelles Depot mit einem Startguthaben von 25.000 Euro zur Verfügung.

Das Börsenspiel beginnt am 13. November 2017 mit der ersten Phase. Alle Teilnehmer starten mit einem virtuellen Depot und einem Startguthaben von 25.000 Euro. Wer am Trainingslager teilgenommen hat, fängt ebenfalls mit 25.000 Euro neu an.

Während der drei Phasen des Börsenspiels, die jeweils über einen Zeitraum von ca. 5 Wochen stattfinden, muss eine gewisse Anzahl an Mindestorders ausgeführt werden.

  • Erste Phase (13.11.17 – 15.12.17 ) — 20 Orders
  • Zweite Phase (08.01.18 – 09.02.18 ) — 20 Orders
  • Dritte Phase (22.02.18 – 27.03.18 ) — 20 Orders

Desweiteren sind die nachfolgenden Regelungen und Bedingungen zu beachten.

Jeder Kauf oder Verkauf zählt als eine Order. Alle taggleichen Teilausführungen werden der initialen Order zugerechnet, auch wenn die Order nach erfolgter Teilausführung geändert wird. Es zählen nur Orders, die während der Laufzeit der jeweiligen Phase auch ausgeführt wurden. Eine aufgegebene, aber nicht ausgeführte Order, wird demnach nicht berücksichtigt. Eine Order gilt auch als ausgeführt, wenn Sie am letzten Handelstag der jeweiligen Phase automatisch um 22 Uhr durch das System ausgeführt wird.

Während des Börsenspiels gibt es in den jeweiligen Spielphasen sogenannte Phasenpreise und Wochenpreise sowie zusätzlich Hauptpreise, welche sich auf das Gesamtranking beziehen

 

  • Phasenranking = Phasenpreise
  • Gesamtranking = Hauptpreise
  • Wochenranking= Wochenpreise

Um gewinnberechtigt zu sein, gelten sowohl für die Phasenpreise als auch für die Hauptpreise folgende Bedingungen:

 

  • Beachtung der Spielregeln Teilnahmebedingungen
  • Pro Phase müssen mindestens 20 Orders ausgeführt werden
  • Der Depotwert darf während des gesamten Spiels maximal einmal unter 10.000 Euro fallen. (siehe Punkt 11. „Verlustgrenze“)

 

 

Wer die jeweilige Bedingung einer Phase nicht erfüllt, scheidet aus der betroffenen Phase aus und hat dadurch auch automatisch keinen Anspruch mehr auf Gewinne dieser Phase sowie Gewinne des Gesamtrankings (Hauptpreise). Jedoch hat er weiterhin die Möglichkeit in den Rankings der übrigen Einzelphasen Preise zu gewinnen.

 

Die Wochenpreise bzw. das Wochenranking bleibt von den oben genannten Bedingungen unberührt. Eine Chance auf den Wochengewinn besteht jederzeit, auch wenn man z.B. aus dem Phasenranking der jeweiligen Phase schon ausgeschieden ist und/oder auch nicht mehr gesamtgewinnberechtigt ist.

Die jeweiligen Preise werden unter www.tradingmasters.de veröffentlicht.

Zur Berechnung der Trading Points werden so genannte Trades herangezogen.

Ein Trade unterscheidet sich von einer Order. Zählen als Order alle ausgeführten Käufe und Verkäufe, so definiert sich ein Trade mit dem Öffnen einer Position bis zum Schließen der gesamten Position. Alle Zukäufe und Teilverkäufe werden der Eröffnungsposition zugeordnet.

Erst wenn die komplette Position geschlossen wurde, wird unter Berücksichtigung aller Spesen berechnet, ob mit dieser Position ein Gewinn oder ein Verlust erzielt wurde, beziehungsweise, ob es sich um einen Gewinntrade oder einen Verlusttrade handelt.

Ein Gewinntrade liegt demnach vor, wenn mit einem Kauf und anschließendem Verkauf vor Abzug der Spesen (2 x 3,90 Euro) ein Gewinn von mindestens 7,80 Euro erzielt wurde.

Beispiel Gewinntrade:

Aktion Menge Kurs Kurswert Spesen Endbetrag
Kauf 100 10 1.000,00 3,90 1.003,90
Verkauf 100 12 1.200,00 3,90 1.196,10
Ergebnis 200,00 7,80 192,20

 

In diesem Beispiel wurde ein Kursgewinn von 200 Euro erzielt. Nach Berücksichtigung der Spesen in Höhe von 7,80 Euro (1 Kauf + 1 Verkauf = 2 mal 3,90 Euro) bleibt am Ende ein Gewinn von 192,20 Euro. Somit würde dieser Trade als Gewinntrade gezählt werden.

 

Beispiel Verlusttrade:

Aktion Menge Kurs Kurswert Spesen Endbetrag
Kauf 50 10 500 3,90 503,90
Zukauf 50 11 550 3,90 553,90
Zukauf 50 12 600 3,90 603,90
Teilverkauf 75 11,3 847,5 3,90 851,40
Verkauf 75 11 825 3,90 828,90
     Zusammenfassung
Käufe 150 11 1.650,00 11,70 1.661,70
Verkäufe 150 11,12 1.668,00 7,80 1.660,20
Ergebnis 18,00 19,50 -1,50

 

In  diesem Beispiel wurde zwar ein Gewinn von 18,00 Euro erzielt. Doch nach Berücksichtigung der Spesen in Höhe von 19,50 Euro (3 Käufe + 2 Verkäufe = 5 mal 3,90 Euro) bleibt am Ende ein Verlust von 1,50 Euro. Somit würde dieser Trade nicht als Gewinntrade gezählt werden.

 

Zur Berechnung der Trading Points wird eine Formel herangezogen:

Der kumulierte Gewinn ist die Differenz zwischen aktuellem Depotwert und Startkapital. In die Depotbewertung fließen neben allen abgeschlossenen Transaktionen auch alle im Depot befindlichen (offenen) Positionen sowie alle Spesen und der Barbestand ein. Zur Berücksichtigung von offenen Positionen wird ein Verkauf simuliert und somit ermittelt, ob es sich zum  Bewertungszeitpunkt bei dieser Position um einen Gewinn- oder Verlusttrade handeln würde. Dafür wird der  letzte verfügbare Kurs unter Abzug von Spesen verwendet. Bei Derivaten ist dies in der Regel der letzte Geldkurs, der von der Börse Frankfurt angezeigt wird. Bei allen anderen Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien, wird der letzte, an der Börse Tradegate ermittelte Kurs herangezogen.

Notiert der Depotwert eines Teilnehmers beispielsweise mit 10 getätigten Trades, 8 davon mit Gewinn, bei 30.000 Euro, dann sieht die Berechnung folgendermaßen aus:

 

Kumulierter Gewinn = Aktueller Depotwert minus Startkapital = 30.000,00 – 25.000,00 = 5.000,00

 

8 x 5.000,00 = 4.000,00
10

 

Der Teilnehmer hätte in diesem Fall 4.000,00 Trading Points erspielt.

Notiert der Depotwert unter dem Startkapital, findet keine Multiplikation mit dem Verhältnis der Gewinntrades mehr statt.

Für das Ranking gilt:

Tradingpoints = Verlustbetrag in Euro (ausgedrückt als negative Zahl – sofern der Depotwert unter dem Startkapital von 25.000 Euro notiert.)

 

Beispiele:

Szenario 1:

Ein Teilnehmer macht mit seinem ersten Trade einen Verlust von 5.000 Euro

  • Aktueller Depotwert 20.000 Euro (25.000 Startkapital – 5.000 Verlust) und liegt damit unter dem Startkapital
  • Resultat = – 5.000 Tradingpoints

Szenario 2:

Ein Teilnehmer macht mit seinem ersten Trade in einer Phase einen Gewinn von 5.000 Euro

  • Aktueller Depotwert 30.000 Euro (25.000 Startkapital + 5.000 Gewinn)
  • Resultat =  x 5000 = 5000 Tradingpoints

Im zweiten Trade in dieser Phase macht er einen Verlust von 4.000 Euro

  • Aktueller Depotwert 26.000 Euro (30.000 – 4.000 Verlust) und notiert damit ÜBER dem Startkapital von 25.000 Euro
  • Es werden keine Minus-Tradingpoints gezählt, allerdings fließt der Verlusttrade natürlich in die Gesamttrades mit ein und somit auch in die Multiplikation mit dem Verhältnis der Gewinntrades.
  • Resultat = x 1000 = 500 Tradingpoints

Szenario 3:

Ein Teilnehmer macht mit seinem ersten Trade in einer Phase einen Gewinn von 5.000 Euro

  • Aktueller Depotwert 30.000 Euro (25.000 Startkapital + 5.000 Gewinn)
  • Resultat =  x 5000 = 5000 Tradingpoints

Im zweiten Trade in dieser Phase macht er einen Verlust von 8.000 Euro

  • Aktueller Depotwert 22.000 Euro (30.000 – 8.000 Verlust) und notiert damit UNTER dem Startkapital von 25.000 Euro
  • Es werden 3.000 Minus-Tradingpoints gewertet (25.000 Startkapital – 22.000 aktueller Depotwert)
  • Der Trade fließt nun allerdings nicht mehr in die Gesamttrades mit ein, es findet also keine Multiplikation mit dem Verhältnis der Gewinntrades statt.
  • Resultat = – 3000 Tradingpoints

Der Teilnehmer muss sein Depot zum Ende einer Phase nicht glattstellen. Sollten sich nach Beendigung einer Phase noch Wertpapiere in einem Depot befinden, dann werden diese vom Veranstalter zum Bewertungskurs (fiktiv) veräußert. Die Positionen werden am letzten Spieltag der jeweiligen Handelsphase um 22 Uhr zum letzten verfügbaren Kurs fiktiv verkauft.

Die Ranglisten werden einmal täglich, über Nacht, aktualisiert. Die Bewertung der Depots über Nacht erfolgt zum letzten Kurs des jeweiligen Handelstages um 22 Uhr.

Es gibt verschiedene Arten von Ranglisten:

  • Das Phasenranking: die Rangliste der jeweiligen Phase (Phase 1, 2, 3 ):
    • Börsentäglich werden die Trading Points der Teilnehmer in einem Ranking zusammengefasst. Der Teilnehmer mit dem höchsten Wert an Trading Points rangiert dann auf Platz 1. Bei gleicher Anzahl an Trading Points erhält der Teilnehmer mit der höheren Anzahl an Trades zunächst die bessere Platzierung. Es werden zwei Nachkommastellen bei den Trading Points berücksichtigt (kaufmännische Rundung).
  • Die Gesamtrangliste
  • In der Gesamtrangliste werden die Trading Points der ersten, zweiten und dritten Phase für jeden Teilnehmer addiert. Der Teilnehmer mit dem höchsten Wert an Trading Points rangiert dann auf Platz 1 und gewinnt den Hauptpreis. Bei gleicher Anzahl an Trading Points erhält der Teilnehmer mit der höheren Anzahl an Trades zunächst die bessere Platzierung. Es werden zwei Nachkommastellen bei den Trading Points berücksichtigt (kaufmännische Rundung).Scheidet ein Teilnehmer aus, dann rücken die jeweils nächstplatzierten Teilnehmer um einen Rang auf.
  • Das Wochenranking
    • Für die Ermittlung des wöchentlichen Rankings wird die Differenz der Trading Points zwischen Freitag 22:00 Uhr der Vorwoche Freitag 22 Uhr der aktuellen Woche ermittelt. Die in dieser Woche erzielten Trading Points sind die Grundlage für das Wochenranking. Der Teilnehmer mit dem höchsten Wert an Trading Points rangiert dann auf Platz 1. Bei gleicher Anzahl an Trading Points erhält der Teilnehmer mit der höheren Anzahl an Trades zunächst die bessere Platzierung. Es werden zwei Nachkommastellen bei den Trading Points berücksichtigt (kaufmännische Rundung).
  • Das Frauenranking
  • Für alle Frauen die an den TradingMasters teilnehmen, gibt es ein separates Frauenranking. Das Ranking wird entsprechend dem Phasenranking ermittelt

 

  • Das Studentenranking
  • Für alle Studenten die an den TradingMasters teilnehmen, gibt es ein separates Studentenranking. Das Ranking wird entsprechend dem Phasenranking ermittelt

 

Die Jury behält sich vor, einzelne Teilnehmer bei Fehlverhalten zu disqualifizieren. Darüber hinaus hat die Jury in diesem Fall das Recht, Teilnehmer im Ranking herab- beziehungsweise heraufzustufen.

Desweiteren behält sich die Jury vor, die Trades, Performances und die Trading Points aller Teilnehmer in der Gesamtrangliste sowie in der Phasenliste in der letzten Phase des Spiels zu verbergen. Jeder Teilnehmer hat aber nach wie vor die Möglichkeit, seine eigenen Ergebnisse einzusehen.

Der Wissensbereich ist fester Bestandteil der Trading Masters. Er setzt sich zusammen aus:

  • Wissenstestfragen
  • Trading Handbuch als ebook
  • Webinaraufzeichnungen und Live-Webinaren

Pro Spielphase gibt es 4 verschiedene Wissenstests mit jeweils 6 Testfragen (Multiple-Choice-Fragen) und 3 Antwortmöglichkeiten.

Durch das absolvieren und bestehen der Wissenstest hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, zusätzliche Trading Points zu erhalten. Als Unterstützung zu den Tests stehen Lerninhalte in Form des Handbuchs sowie der Webinare zur Verfügung.

Pro Spielphase gilt:

Durch das Bestehen der Wissenstest können nach folgender Staffelung bis zu maximal 15%, bezogen auf die erwirtschafteten Trading Points, am Phasenende zu den Trading Points hinzuaddiert werden.

  • 1 Wissenstest bestanden: keine zusätzlichen Trading Points
  • 2 Tests bestanden: 5 % zusätzliche Trading Points
  • 3 Tests bestanden: 10% zusätzliche Trading Points
  • 4 Tests bestanden: 15% zusätzliche Trading Points

Hat ein Teilnehmer am Phasenende negative Trading Points, so erfolgt keine Addition mit zusätzlichen Points.

Für das Börsenspiel sind folgende Werte handelbar:

  • Börse Frankfurt: liquide Wertpapiere / Aktien, die für das Börsenspiel zugelassen wurden
    • DAX®-Werte, MDAX®-Werte, TECDAX®-Werte, SDAX®-Werte,
      EURO STOXX®-Werte, Französische Toptitel, US-Toptitel
      Eine Liste der handelbaren Werte finden Sie hier.
  • Direkthandel über UBS: emittierte Derivate der UBS AG:
    • Optionsscheine
    • KnockOut-Produkte

Während der Handelszeiten stellt UBS für Derivate im Direkthandel grundsätzlich fortlaufend Geld- und Briefkurse. Die Kurse der Wertpapiere an der Börse Frankfurt (z.B. Aktien) müssen zum Kaufzeitpunkt einen Mindestwert von 1,00 Euro aufweisen. Notiert ein Wertpapier unter dieser Hürde, dann wird der Wert nicht zum Kauf zugelassen bzw.  nicht ausgeführt.

 

Handelszeiten

Börse Frankfurt: 8:00 bis 20:00 Uhr
Direkthandel über UBS 8:00 bis 22:00 Uhr
Streuung der Wertpapiere: 20-Prozent-Regel

Um eine sinnvolle Streuung zu erreichen, darf der Wert von UBS-Produkten, die sich auf ein bestimmtes Underlying (Basiswert) beziehen zum Kaufzeitpunkt maximal 20 Prozent des Depotwertes betragen (Aktiensplitts werden berücksichtigt)( DAX und XDAX gelten in diesem Fall als ein Basiswert.). Zur Berechnung der 20-Prozent-Regel wird bei UBS Produkten der Briefkurs des zu kaufenden Produktes zugrunde gelegt. Sollte die Order, etwa aufgrund einer Limitierung, nicht direkt ausgeführt werden können und ist die Regelkonformität zum Zeitpunkt der Ausführung nicht mehr gegeben, so wird die Order entsprechend gekürzt beziehungsweise ganz gelöscht.

 

Bei allen Ordertypen gilt:

Für jedes Stück einer im Depot befindlichen Position kann nur eine Verkaufsorder aufgegeben werden. Eine Order kann für die komplette Position oder für einen Teil einer Position eingegeben werden. Der Teil der Position, der mit einer Order belegt ist, wird blockiert.

Beispiel: Im Depot befinden sich 200 Aktien von Bayer. Wenn sich eine Verkaufsorder über die Menge von 200 Stück bereits im Orderbuch des Teilnehmers befindet, dann kann keine weitere Order über diese 200 Stück z.B. mit einem zur ersten Order abweichenden Limitbetrag aufgegeben werden. Hierfür müsste erst die aktive Verkaufsorder gestrichen werden.

Eine Ausnahme von dieser Regel betrifft die Orderaufgabe mit dem Ordertyp OCO. Hierbei muss für eine Position sowohl eine Verkaufsorder mit Limit als auch eine Verkaufsorder mit Stopp eingegeben werden.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, einen erteilten Auftrag zu streichen oder zu Ändern. Die Streichung und Änderung  wird, sofern die Order noch nicht ausgeführt wurde, beim nächsten Ausführungszyklus durchgeführt. Streichungen und Änderungen werden an allen Wochentagen zwischen 0:00 Uhr und 23:59:30 Uhr (ausgenommen Wartungsfenster) durchgeführt. Siehe Orderabwicklung. (Link zu Oderabwicklung)
Market-Order

Eine Market-Order ist eine unlimitierte Order, das heißt eine Order, die ohne Bedingungen an den Kurs des Wertpapiers aufgegeben wird. Man spricht bei einem Wertpapierkauf auch von einer Billigst-Order und bei einem Wertpapierverkauf von einer Bestens-Order. Bei den Trading Masters wird eine Market-Order zum nächsten am Börsenplatz zurückgegebenen festgestellten Geld- beziehungsweise Briefkurs ausgeführt, wenn ein Volumen größer Null vorliegt.

Limit-Order

Bei einer Limit-Order gibt der Kunde einen Preis (das Limit) an, den er bei einer Verkaufsorder mindestens bekommen und bei einer Kauforder höchstens bezahlen möchte. Bei den Trading Masters wird eine Limit-Order ausgeführt, wenn an der betreffenden Börse der nächste Geld- beziehungsweise Briefkurs die jeweiligen Bedingungen (Limit) erfüllt.

Stop-Market-Order

Mit einer Stop-Market-Order wird erst das Erreichen eines bestimmten Kurses abgewartet, bevor die Order an der Börse aktiv wird. Sowohl bei einer Kauf- als auch bei einer Verkaufsorder muss der Kurs erst die vom Kunden eingegebene Grenze (Stop/Trigger) erreichen, bevor die Order zu einer Market-Order wird. Mit Erreichen des gesetzten Stop-Limits, wird die Order aktiv und wandert vom Stop-Orderbuch ins reguläre Orderbuch des jeweiligen Wertes und wird dort sofort ausgeführt.

Stop-Limit-Order

Mit einer Stop-Limit-Order wird erst das Erreichen eines bestimmten Kurses abgewartet, bevor die Order an der Börse aktiv wird. Sowohl bei einer Kauf- als auch bei einer Verkaufsorder muss der Kurs erst die vom Kunden eingegebene Grenze (Stop/Trigger) erreichen, bevor die Order zu einer Limit-Order wird. Solange dies nicht geschieht, bleibt die Order quasi inaktiv.

OCO-Order (One Cancels Other – Eine Order löscht die andere)

Eine OCO-Order ist eine Kombination aus zwei verschiedenen Ordertypen. Will der Kunde seine gekaufte Position mit einem Stop-Loss gegen fallende Kurse nach unten absichern, gleichzeitig aber bei steigenden Kursen Gewinne mitnehmen, dann kann er die OCO-Order anwenden. Sobald entweder das gesetzte Limit oder der Stopp-Kurs erreicht wird, wird der Auftrag ausgeführt, der jeweils andere Auftrag gelöscht. Die OCO Order kann umgekehrt auch für Käufe eingesetzt werden. Hier wird die Limitorder mit einer Stop-Buy Order kombiniert.

Trailing Stop

Ein Trailing Stop ist im Börsenspiel nicht möglich, allerdings gibt es diese Orderart beim Sponsor des Börsenspiels S Broker AG & Co. KG. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Jeder Börsenspielteilnehmer erhält zu Beginn einer jeden Phase ein virtuelles Depot mit einem Startguthaben von 25.000 Euro. Fällt der Depotwert in mehr als einer Phase auf 10.000 Euro oder darunter, dann ist der Börsenspielteilnehmer für die jeweilige Phase, in der sein Depotwert die Verlustgrenze berührt oder unterschritten hat, und für den Gesamtgewinn nicht mehr gewinnberechtigt, hat aber noch die Möglichkeit in möglichen verbleibenden Phasen den Phasengewinn zu erzielen, da sein Depot zum Start der neuen Phase wieder auf 25.000 Euro gesetzt wird.

Die Prüfung, ob das Depot auf bzw unter 10.000 Euro gefallen ist, erfolgt jeweils am Ende des Handelstages nach 22 Uhr. D.h. der Depotwert kann während der Handelszeiten von 08:00-22:00 Uhr unter die 10.000 Euro fallen (nicht realisiert), ohne dass dies Auswirkungen hat. Notiert das Depot jedoch zum Ende des Handelstags darunter oder wurde der Verlust realisiert, so gilt die Verlustgrenze als berührt.

Jeder Börsenspielteilnehmer hat selber dafür Sorge zu tragen, dass Derivate vor dem Fälligkeitsdatum veräußert werden. Etwaige Gutschriften nach dem Verfall können bei der Verlustgrenze nicht berücksichtigt werden. Auch sollten Knock-out Zertifikate rechtzeitig vor dem Ausstoppen bzw. Knock-Out verkauft werden. Auch hier können etwaige Gutschriften nicht berücksichtigt werden. Dies ist insbesondere bei Mini Futures der UBS relevant.

Unterschreitet ein Depotwert die Verlustgrenze, wird die Differenz zwischen dem Startguthaben und der Verlustgrenze in Euro (ausgedrückt als negative Zahl) als Trading Points gewertet (maximal -15.000 Tradingpoints) In diesem Fall findet keine Multiplikation mit dem Verhältnis der Gewinntrades mehr statt.

Die Derivate-Orders werden mit Realtime-Kursdaten und nach Orderbuchlage abgewickelt. Eine Order wird zum letzten Geld- beziehungsweise Briefkurs ausgeführt, wenn nach der Orderaufgabe eine neue Geld- beziehungsweise Briefkursstellung mit Volumen größer 0 von der jeweiligen Börse (Börse Frankfurt oder UBS Direkthandel) festgestellt und an unser System übermittelt wurde.

Bei UBS-Produkten wird die Order zum letzten Geld/Briefkurs ausgeführt, unabhängig vom Volumen der Geld-/Briefkursstellung, sofern die Order unlimitiert oder mit ausreichendem Limit ist, d.h. sofort ausgeführt werden kann. Sollte die Order nicht sofort ausgeführt werden können, dann wird nach der Orderaufgabe die nächste Geld- bzw Briefkursstellung herangezogen. (ohne Volumenprüfung)

Bei Aktien, die über Börse Frankfurt gehandelt werden, wird die Order zum nächsten Bid oder Ask-Kurs ausgeführt, wenn das Volumen an der Börse nach der Orderaufgabe größer 0 ist.

Die Order wird nur ausgeführt, wenn bei der Abfrage die Bedingungen (Limit, Stopp, etc.) erfüllt sind. Übersteigt eine Kauforder die vorhandenen Barmittel, wird die georderte Menge automatisch gekürzt und die verbleibende Menge gelöscht. Orders, die aufgrund eines eingegebenen Limits oder aufgrund mangelnder Liquidität nicht innerhalb von zwei Wochen ausgeführt werden können, werden automatisch gelöscht.

Für jeden ausgeführten Auftrag werden fiktive Spesen vom Bargeldbestand abgezogen. Dieser Spesensatz beträgt pauschal 3,90 Euro pro Auftrag. Für eine offene Depotposition wird zur Trading-Point-Berechnung zu jeder Zeit ein Verkauf simuliert. Dieser simulierte Verkauf wird ebenfalls mit fiktiven Spesen in Höhe von 3,90 Euro belegt. Bei einem tatsächlichen Verkauf werden die Spesen selbstverständlich nur einmal berechnet.

Informationen zu den Konditionen von comdirect finden Sie hier

Dividendenausschüttungen werden nicht berücksichtigt. Splits und Kapitalmaßnahmen werden nach Ermessen des Trading-Masters-Teams berücksichtigt. Je nach Art der Kapitalmaßnahme behält sich das Team vor, einen Barausgleich durchzuführen. Die Teilnehmer sollten beachten, dass es dabei wegen des notwendigen manuellen Eingriffs zu Verzögerungen bei der Durchführung kommen kann.
Fällige und ausgeknockte Produkte werden in der Regel innerhalb von zwei Börsentagen ausgebucht. Der Gegenwert wird dem Barbestand gutgeschrieben.
Wird eine Order als Mistrade definiert, so wird die Order rückabgewickelt. Die Mistrade-Regelung ermöglicht die Aufhebung eines Geschäftsabschlusses, wenn dieser zu einem nicht marktgerechten Preis zustande kam. Solche nicht marktgerechten Preise können etwa von technischen Fehlern oder einer falschen Eingabe herrühren.
Werden Produkte durch den Emittenten in der Realität delistet, werden diese Produkte auch im Börsenspiel delistet. In diesem Fall wird der Trade komplett rückabgewickelt und rückwirkend storniert. Evtl. vorhandene Gewinne oder Verluste können in diesem Fall nicht berücksichtigt werden.
18.1. Eigenschaft des Börsenspiels

Der Teilnehmer erkennt an, dass das Umfeld des Investmentspiels bei der Auftragserteilung nicht vollständig das reale Umfeld widerspiegelt. Insbesondere erkennt der Teilnehmer an, dass sich das Börsenspiel-Konto von echten Accounts unterscheidet, dass der Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten während des Börsenspiels nicht den Wert des Orderbuchs an der realen Börse beeinträchtigen und dass der durch die Transaktion erzielte Gewinn automatisch dem vorhandenen Kapital auf dem entsprechenden Konto hinzugefügt wird. Desweiteren werden auch steuerliche Abzüge im Spiel nicht berücksichtig.

18.2. Mehrfachaccounts und sonstige Bestimmungen

Der Teilnehmer erkennt an, dass Mehrfachaccounts zur sofortigen Disqualifikation führen werden. D.h. pro Teilnehmer darf nur ein Spieldepot geführt und verwaltet werden. Spieldepots sind desweiteren immer auf eigenen Namen zu führen. Liegt der Jury ein begründeter Verdacht vor, dass der Teilnehmer sich mit mehr als einem Depot einen Wettbewerbsvorteil verschafft hat, dann wird der Teilnehmer mit allen Zugängen von der weiteren Teilnahme an den Trading Masters ausgeschlossen. Dies gilt auch dann, wenn der Jury ein begründeter Verdacht vorliegt, dass ein Teilnehmer nicht nur seinen eigenen Account verwaltet, sondern auch Accounts welche auf andere Spielernamen lauten. Dies führt zum sofortigen Ausschluss aller daran beteiligten Spieldepots.

Der Teilnehmer erkennt an, dass der Abschluss zahlreicher Transaktionen innerhalb weniger Minuten eine Überprüfung durch die Jury nach sich ziehen kann. Bei einem begründeten Verdacht, dass der Teilnehmer sich mit einer solchen Aktion einen Wettbewerbsvorteil verschafft haben könnte, kann der Teilnehmer disqualifiziert werden.

Der Teilnehmer wird darauf hingewiesen und erkennt an, dass die Verwendung einer Computersoftware, die die automatische Ausführung von Transaktionen während des Börsenspiels ermöglicht, verboten ist. Hegt der Veranstalter einen entsprechenden begründeten Verdacht, ist er berechtigt, den betreffenden Teilnehmer vom Börsenspiel auszuschließen. Zu solchen Praktiken zählt insbesondere die Verwendung von Transaktionssystemen, die den Abschluss von Transaktionen ohne aktive Handlung des Teilnehmers ermöglichen oder die den begründeten Verdacht nahelegen, dass der Teilnehmer Transaktionen unter Verwendung externer Datenquellen getätigt hat.

Der Teilnehmer erkennt ebenso an, dass auch das Handeln in Absprache mit anderen Teilnehmern untersagt ist. Zu solchen Absprachen zählen insbesondere die Umsetzung einer gemeinsamen Anlagestrategie, die gleichzeitige Platzierung widersprüchlicher Orders oder die Nutzung von Börsenspiel-Konten anderer Teilnehmer zur Ausführung widersprüchlicher Aufträge. Hegt der Veranstalter in diesem Zusammenhang einen begründeten Verdacht, ist er berechtigt, den oder die betreffenden Teilnehmer vom Börsenspiel ausschließen.

Der Teilnehmer erkennt weiterhin an, dass die Erteilung von Vollmachten zur Führung von Börsenspiel-Konten untersagt ist und der begründete Verdacht, dass eine derartige Handlung vorliegt, zum Ausschluss des Teilnehmers vom Börsenspiel führt. Die besonderen Regeln für den Abschluss von Transaktionen werden vom Veranstalter in den Orderausführungsgrundsätzen festgelegt und auf der Website des Veranstalters bereitgestellt.

Sollte es zu technischen Problemen kommen, die den Ablauf des Börsenspiels beeinträchtigen, erkennt der Teilnehmer an, dass die Jury die Möglichkeit hat, den Stand der Konten und Depots auf einen Zeitpunkt vor dem Auftreten des Problems zurückzusetzen. Der Teilnehmer erkennt weiterhin an, dass in diesem Fall für entgangene Gewinne oder entstandene Verluste kein Ausgleich erstattet werden kann. Eine nachträgliche Ausführung aller während einer Störung nicht ausgeführten Orders ist aus technischen Gründen unmöglich.

Der Teilnehmer verpflichtet sich, die jeweiligen Bedingungen für die Rankings und Preise zu erfüllen. Sollte dies nicht geschehen, erkennt der Teilnehmer an, dass er dadurch Anspruch auf die Preise (Phasenpreise und Preise aus dem Gesamtranking) verliert und durch die Jury entsprechend ausgeschlossen wird.

Während des Börsenspiels werden Zusatzauszeichnungen (Badges) vergeben, welche man sich verdienen kann.

Der User mit den meistens Badges zum zum Ende des Börsenspiels am 27.03.2018 22 Uhr MEZ erhält einen Preis, welcher unter tradingmasters.de/preise veröffentlicht wird.

Phasengewinn:

 

Wochengewinn:

 

Wissenstest (100% richtige Antworten):

Hauptsponsor: ubs Sponsor: comdirect Premiumpartner:

Auszeichnungen: Trading Masters BCM Awardsrp award

Medienpartner:finanzen.netguidantsbfv

Veranstalter:Implementation: Bereitstellung Kurs- und Marktinformationen:

SUPPORT

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(+49) 9221 3959786

Mo. – Do.: 09:00 Uhr – 17:00 Uhr,
Fr.: 09:00 Uhr – 13:00 Uhr